Die Dampflok wird über die von oben gut erkennbare Schraube im Dom vor dem Führerhaus geöffnet:

BR23 offen

Die Lok präsentiert sich als eine klassische analoge Märklin-Lok mit Allstrom-Motor. Eine ausführliche Anleitung für Loks dieser Art findet sich im Artikel Umbau E103 Märklin 3054 .

Die Kabel werden aus den Führungen gelöst. Das Foto dokumentiert den Zustand bevor man beginnt Drähte abzulöten. Das hellblaue und gelbe Kabel des Motors wurden bereits abgelötet:

BR23 Verkabelung

Hier sieht man nochmals die alte Verkabelung des Motors in Detailansicht:

BR23 Verkabelung

Nun wird der Umschalter ausgebaut. Auch die alte Rundfunkdrossel wird nicht mehr gebraucht.

Im folgenden Bild ist zusehen wo das CTC-Modul plaziert werden soll.

BR23 Verkabelung

Untenstehender Schaltplan zeigt die Verdrahtung des CTC-Lokmoduls mit den einzelnen Komponenten:

BR23 zerlegt

Da das CTC-Modul nicht direkt an die Lok angeschraubt werden kann und somit keine elektrische Verbindung mit dem Gehäuse hat, muss das braune Kabel des CTC-Moduls (Gleis B) über eine Lötfahne mit dem Gehäuse verbunden werden.

BR23 zerlegt

Aus dem Zubehör für den Lokumbau H0a (CTC-Nr. ZL-UA) wird die Ferrit-Drossel (3,3 µH) an den offenen Motorpol angelötet. Das andere Ende der Drossel wird später mit dem Motorausgang + des CTC-Moduls verbunden.

Am anderen Motorpol ist immer noch die Feldspule angeschlossen. An deren Anschlüsse, die zuvor mit dem Umschalter verbunden waren, werden zwei Dioden in unterschiedlicher Durchlass-Richtung angeschlossen. Die anderen Enden der beiden Dioden werden miteinander verbunden und später an den Motorausgang - des CTC-Moduls angeschlossen.

Da die Frontlampe mit dem Lokgehäuse verbunden ist, muss in jedem Fall eine Diode zwischen der Lampe und dem Ausgang "Licht vorne" auf dem CTC-Modul eingebaut werden.

Nun werden die Kabel des CTC-Moduls an den Motor, das Licht und den Stützkondensator angelötet.

Im folgenden Bild sind das CTC-Modul und der Stützkondensator eingebaut. Motor (grünes und graues Kabel) und Licht (graues Kabel) sind angeschlossen:

BR23 Umbau-1

Nun fehlt noch der IR-Empfänger. Bei der BR23 bietet es sich an, diesen an der Aufhängung des vorderen Laufrads zu fixieren. Das Kabel wird locker um die Befestigungsschraube gelegt, um die nötige Flexibilität zu gewährleisten:

BR23 Umbau-3

Hier sieht man den IR-Empfänger fertig eingebaut. Die Anschlüsse des IR-Empfängers werden mit einem Schrumpfschlauch zur elektrischen Isolation überzogen. Das Kabel des IR-Empfängers wird hinter dem Gestänge in einem schwarzen Schrumpfschlauch nach oben geführt:

Abschließend wird das Gehäuse der Dampflok wieder vorsichtig auf das Chassis aufgesetzt. Zu beachten ist, dass kein Kabel dabei eingeklemmt wird:

BR23 Umbau-4

Anschliessend wird die umgebaute Lok auf einer Gleisanlage getestet.

Evtl. muss noch die richtige Fahrtrichtung in der Software eingestellt werden.