Die Dampflok wird über die von oben gut erkennbare Schraube im Dom vor dem Führerhaus geöffnet:
Die Lok präsentiert sich als eine klassische analoge Märklin-Lok mit Allstrom-Motor. Eine ausführliche Anleitung für Loks dieser Art findet sich im Artikel Umbau E103 Märklin 3054.
Die Kabel werden aus den Führungen gelöst. Das Foto dokumentiert den Zustand bevor man beginnt Drähte abzulöten. Das hellblaue und gelbe Kabel des Motors wurden bereits abgelötet:
Hier sieht man nochmals die alte Verkabelung des Motors in Detailansicht:
Nun wird der Umschalter ausgebaut. Auch die alte Rundfunkdrossel wird nicht mehr gebraucht.
Im folgenden Bild ist zusehen wo das CTC-Modul plaziert werden soll.
Untenstehender Schaltplan zeigt die Verdrahtung des CTC-Lokmoduls mit den einzelnen Komponenten:
Da das CTC-Modul nicht direkt an die Lok angeschraubt werden kann und somit keine elektrische Verbindung mit dem Gehäuse hat, muss das braune Kabel des CTC-Moduls (Gleis B) über eine Lötfahne mit dem Gehäuse verbunden werden.
Aus dem Zubehör für den Lokumbau H0a (CTC-Nr. ZL-UA) wird die Ferrit-Drossel (3,3 µH) an den offenen Motorpol angelötet. Das andere Ende der Drossel wird später mit dem Motorausgang + des CTC-Moduls verbunden.
Am anderen Motorpol ist immer noch die Feldspule angeschlossen. An deren Anschlüsse, die zuvor mit dem Umschalter verbunden waren, werden zwei Dioden in unterschiedlicher Durchlass-Richtung angeschlossen. Die anderen Enden der beiden Dioden werden miteinander verbunden und später an den Motorausgang - des CTC-Moduls angeschlossen.
Da die Frontlampe mit dem Lokgehäuse verbunden ist, muss in jedem Fall eine Diode zwischen der Lampe und dem Ausgang “Licht vorne” auf dem CTC-Modul eingebaut werden.
Nun werden die Kabel des CTC-Moduls an den Motor, das Licht und den Stützkondensator angelötet.
Im folgenden Bild sind das CTC-Modul und der Stützkondensator eingebaut. Motor (grünes und graues Kabel) und Licht (graues Kabel) sind angeschlossen:
Nun fehlt noch der IR-Empfänger. Bei der BR23 bietet es sich an, diesen an der Aufhängung des vorderen Laufrads zu fixieren. Das Kabel wird locker um die Befestigungsschraube gelegt, um die nötige Flexibilität zu gewährleisten:
Hier sieht man den IR-Empfänger fertig eingebaut. Die Anschlüsse des IR-Empfängers werden mit einem Schrumpfschlauch zur elektrischen Isolation überzogen. Das Kabel des IR-Empfängers wird hinter dem Gestänge in einem schwarzen Schrumpfschlauch nach oben geführt:
Abschließend wird das Gehäuse der Dampflok wieder vorsichtig auf das Chassis aufgesetzt. Zu beachten ist, dass kein Kabel dabei eingeklemmt wird:
Anschliessend wird die umgebaute Lok auf einer Gleisanlage getestet.
Evtl. muss noch die richtige Fahrtrichtung in der Software eingestellt werden.